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Detox I

FTS DETOX1 / Mycotoxine

Einführung:

Was sind Mycotoxine?

Mycotoxine sind giftige Stoffwechselendprodukte von "Schimmelpilzen". Sehr oft werden Pferde mit unerklärlichen Befunden beobachtet. Man bemerkt schlechte Leberwerte, Leberschäden, Nierenschäden, schlechtes Blutbild, eine eingeschränkte Immunfunktion, vermindertes Wachstum, Antriebslosigkeit, reduzierte Fruchtbarkeit, Gewichtsverlust, Lungenprobleme, reduzierte Futteraufnahme, konditionelle Probleme, oder aber auch Hautprobleme. Auch neurologische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten sind keine Seltenheit.

Oft herrscht eine Ratlosigkeit, man findet die Ursache nicht, oder nur dann, wenn gezielt auf eine Mycotoxinbelastung getestet wird. Diese Mycotoxinbelastung lässt sich zum Teil nur sehr schwer oder fast gar nicht über ein Blutbild feststellen, da einige Mycotoxine über das Blut fast nicht zu finden sind.

Einen endgültigen Aufschluss kann hier nur eine gezielte Untersuchung aller Futtermittel geben.

In den meisten Fällen werden die geschilderten Symptome unter dem Begriff "unerklärliche Allergie" abgelegt.

Wie groß ist das Risiko, das mein Pferd von Mycotoxinen betroffen ist?

Bedingt durch die zunehmend feucht warmen Sommer wird weltweit ein zunehmender Befall der Futtermittel und auch der Einstreu mit Mycotoxinen verzeichnet. Weitreichende Tests haben ergeben, das die Belastung der Futtermittel durch Mycotoxine, gleich ob nun Heu, Heulage, Stroh, Getreide oder aber auch Mischfutter bereits heute schon häufig die 50% Marke übersteigt. Besonders erwähnenswert finden wir das gerade die Mischfutter häufig erheblich stärker belastet sind als natürliches Getreide, respektive Hafer.

Was kann man dagegen tun?

Im Grunde recht wenig. Es gibt Pilze die sich schon auf dem Feld in der Wachstumsphase an den Futtermitteln ausbilden, andere Pilze entstehen bei unsachgemäßer Lagerung oder Herstellung von Futtermitteln. Auf jeden Fall sollten sie grundsätzlich jeden Heu-, Stroh-, oder Silageballen der auch nur gering mit einem Schimmelpilz befallen ist entsorgen und auf keinen Fall verfüttern. Eine tierärztliche Behandlung ist in jedem Fall immer teurer, als ein Ballen neues Futter oder Einstreu. Auch das Kraftfutter sollte immer eine einwandfreie Beschaffenheit haben. Schaden tun jedoch nicht nur die sichtbaren Pilze, auch die unsichtbaren sind eine Gefahr.

Gibt es ein Gegenmittel gegen diese Mycotoxine?

Ja, es werden aktuell eine Vielzahl von Mitteln gegen diese Mycotoxine angeboten. Allen ist eines gemeinsam sie müssen mit dem Futter aufgenommen werden, damit die Toxine im Darm gebunden werden können. Sie werden dann mit dem Kot wieder ausgeschieden.

Leider sind die meisten Mittel von einer ungenügenden bis mangelhaften Wirkung. Im Regelfall werden sogenannte Tonminerale (früher auch als Heilerde bekannt) für dieses Problem angeboten. Die meisten zeichnen sich durch eine sehr begrenzte Kapazität in Hinblick der Menge und der Artenvielfalt der Toxine, in Bezug auf die Bindungsfähigkeit aus. So bindet Bentonit offenbar nur Aflatoxin B1 und T2 Toxin und Zeolith Aflatoxin B1 und Zearalenon.

Beide Tonmineralien erfahren zudem eine weit verbreitete Verwendung als Katzenstreu.

Daneben werden beide Tonmineralien im großen Stil in der Gewässerreinigung eingesetzt, das deshalb weil sie zudem in der Lage sind weitere Toxine, aber auch Spurenelemente zu binden.

Im Bereich der Pferdefütterung muss man sich jedoch die Frage stellen ob dieses nicht ein wenig über das Ziel hinausgeschossen ist. Auf der einen Seite sind wir bemüht unsere Pferde mit Vitaminen und Spurenelementen umfänglich zu versorgen, auf der anderen Seite entziehen wir über die Fütterung mit diesen Tonmineralien dem Tier wieder essentielle Spurenelemente wie z. B. Eisen, Zink oder auch Kuper.

Einen Sinn können wir in einer derartigen Vorgehensweise nicht erkennen.

Es gibt eine effektivere Lösung:

Ein organisches Material, ein speziell aufbereiteter Hefezellwandbestandteil einer besonderen Hefekultur arbeitet hier deutlich effektiver. Dieses Glucan ist in der Lage eine Vielzahl von Mycotoxinen im Darm des Pferdes zu binden, diese werden dann über den Kot wieder ausgeschieden.

Weitere Vorteile sind: Es werden nicht nur mehr Arten von Mycotoxinen als bei Tonmineralien gebunden, gleichzeitig hat dieses Glucan die Fähigkeit bis zu 800% mehr Menge an Mycotoxinen als anorganische Materialien zu binden.

Darüber hinaus werden Spurenelemente nicht gebunden, es kann also über die Beifütterung kein Mangel an diesen essentiellen Mikronährstoffen erzeugt werden. Spurenelemente und Vitamine verbleiben dort wo sie sollen, im Pferd.

Bedingt durch die außergewöhnliche Fähigkeit zur Bindung von Mycotoxinen müssen nur geringe Mengen pro Tag und Pferd verfüttert werden. Dadurch ist die Fütterung äußerst wirtschaftlich.

Fütterungsanweisung:
DETOX1 - Mycotoxin muss dem Krippenfutter beigemischt werden

Als Tagesdosis empfehlen wir für ein normalgewichtiges / normal großes Pferd 15 Gramm pro Tag. Es empfiehlt sich diese Dosis auf die Abendmahlzeit und Morgenmahlzeit zu verteilen.

Sollte ein konstant hoher Druck durch Mycotoxine bestehen, also das Futter stärker verunreinigt sein, so kann die Tagesdosis verdoppelt werden.

Zusammensetzung:
Innerer Zellwandbestandteil der nicht lebenden Hefe Saccharomyces cerevisiae , Quelle aus Glucomannanen.