Allergien
Allergien sind sie umweltbedingt?
Man liest zunehmend von Pferden die von Allergien betroffen sind. Für nahezu alles was unerklärlich ist gibt es den Begriff Allergie. Viele Pferde haben Probleme mit der Atmung oder Hautprobleme.
An sich ist eine Allergie eine hysterische oder überschießende Reaktion des Immunsystems. Ein Warnsignal, das etwas im Stoffwechsel nicht stimmt.
Dafür kann es viele Ursachen geben. In den allermeisten Fällen sind Allergien mit einer Fehlfütterung verbunden. Je korrekter wir füttern, um so weniger Stoffwechselendprodukte "Stoffwechselschlacken" fallen an und um so weniger belastet ist das Immunsystem.
Die Haut ist eines der wichtigsten Ausscheidungsorgane. Über den Schweiß werden viele den Organismus belastende "Giftstoffe" oder belastende Stoffwechselendprodukte ausgeschieden.
Damit ist das Hautbild ein sehr guter Indikator für belastende Vorgänge im Stoffwechsel und somit auch die Fütterung.
Eine sehr wichtige Rolle spielt hier das Mineralfutter, als die Software, die bestimmte Stoffwechselreaktionen erst ermöglicht und das Immunsystem, nebst dem regenerativen System unterstützt.
Wer hier glaubt mit einem Mineraleckstein oder einem mageren Mineralfutter Defizite ausgleichen zu können, der irrt.
Hat Ihr Pferd eine Allergie, so ist es dringend angeraten die Fütterung gründlich zu überdenken. Eine angepasste Fütterung und ein vernünftiges Breitband Mineral bewirken hier oft kleine Wunder.
Viele Allergien sind hausgemacht.
Mycotoxine, die unerkannte Gefahr.
Im humanen Bereich werden die Risiken verursacht durch Schimmelpilzgifte (Mycotoxine) seit langem intensiv medizinisch diskutiert. Im Bereich der Pferdehaltung besteht hier offenbar noch ein großes Informationsdefizit.
Man diskutiert weitläufig über einen sichtbaren Schimmelfall an Heuballen oder Silage, eine mindestens genau so große Gefahr geht jedoch von den unsichtbaren Schimmelpilzen (Mycotoxinen) aus. Jegliches Futter kann hiervon befallen sein, egal ob nun Heu, Stroh, Silage, Heulage, Getreide oder Mischfutter / Müsli. Je offenporiger ein Futter ist, also gequetscht, gewalzt, gepoppt oder hydrothermisch aufgeschlossen um so anfälliger wird es für den Befall mit diesen gefährlichen Toxinen.
Besonders Toxinen aus Fusarium und Aspergillus wie Zealalerone, T2 Toxin, Aflatoxin und Ochratoxin sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Neben Schäden der Leber und Niere werden hier neurologische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, eingeschränkte Fruchtbarkeit bei Hengsten und Stuten, Gewichtsverlust, Störungen der Verdauung, Anämien, Probleme mit der Zellreifung und Probleme der Lunge verursacht.
Sehr oft ist eine sogenannte Heustauballergie eine Reaktion auf die im Raufutter enthaltenen Mycotoxine. Die Aufnahme über die Atemwege kann man über das anfeuchten des Raufutters reduzieren. Eine Aufnahme über das Futter jedoch nicht.
Bedingt durch einen Klimawandel und zunehmend feuchteren Sommern und schwül warmes Wetter steigt diese Gefahr kontinuierlich. Diverse internationale Studien haben bewiesen das bis zu 54% der Futtermittel (insbesondere Pellets und Mischfutter) von Mycotoxinen betroffen sind.
Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Achten sie penibel auf eine einwandfreie Qualität Ihrer Futtermittel. Kaufen sie nicht billig, kaufen sie Qualität. Lagern sie Ihr Futter und auch Ihre Einstreu trocken und kühl. Quetschen sie kein Getreide auf Vorrat, besonders offenporige Futtermittel wie gequetschter Hafer, Mais oder Gerste, so wie Müslis und Pellets sind besonders anfällig für Mycotoxine und verderben bei unsachgemäßer Lagerung extrem schnell.
Vielerorts werden antiquierte Mittel mit einer unzureichenden Entgiftungsfunktion für diese Problematik angeboten.
Stoffe wie Bentonit, Zeolith, Siliziumdioxid, Aktivkohle und diverse weitere Tonerden werden gerade wieder aus der Asservatenkammer geholt und mit klangvollen Namen als Problemlöser angeboten.
Mit Sicherheit haben diese Dinge vor 30 oder 40 Jahren auf Grund einer nicht vorangeschrittenen Forschung und Entwicklung gute Dienste getan.
In der Welt der anorganischen "Filterprodukte" spricht man um für eine Aufwertung zu sorgen gerne von "kolloidal". Manch einer erstarrt hier vor Ehrfurcht, aber bitte was ist kolloidal? Man könnte es mit Feinstoff übersetzen.
Was ist Siliziumdioxid? Es handelt sich hierbei um Quarz, ein Produkt welches in der Industrie günstig und großflächig eingesetzt wird. Bentonit hingegen ist ein Tonmehl. Es wird auch als Katzenstreu verwendet. Kolloidal würde in den Fall heißen zu Feinstaub vermahlen.
Heute ist man jedoch in der Lage über einen organischen Stoff, ein polymeres Glycomannan bis zu 8 mal mehr an Menge (Masse) und auch bis zu 8 mal mehr Artenvielfalt an Mycotoxinen aus dem Organismus zu filtern.
Daneben hat dieses polymere Glycomannan einen weiteren riesigen Vorteil:
Es belässt die für den Organismus wichtigen Spurenelemente da wo sie hingehören, im Organismus und filtert sie nicht mit den Mycotoxinen aus dem Körper.
Interessiert? Dann probieren sie unser DETOX1 - Mycotoxin